Gesamtjugendfreizeit Hunzepark 2010
Vom 31.05. - 04.06.2010 fuhren wir, nun schon zum dritten Mal, in den Hunzepark nach Holland. Mit insgesamt 26 Kindern und Jugendlichen und 5 Betreuern, trafen wir uns montags morgens um 6:30 Uhr zur Abfahrt in Heiligkreuzsteinach. Nach 2 Stopps, 2 kleineren Staus und teilweise sehr regnerischem Wetter, erreichten wir gegen 13:30 Uhr unser Ziel. Nach einer ersten Lagerbesprechung, der Einteilung und dem Bezug der komfortablen 3 Bettzimmer, gab es gegen 15:00 Uhr Spaghetti. Danach konnte der abwechslungsreich ausgestattete Park auf eigene Faust erkundet werden. In dem Park selbst, gibt es einen künstlich angelegten See, der an verschiedenen Stellen über wackelige Brücken, Seile oder Reifen überquert werden kann. Neben einem Bolzplatz, Volleyballfeld oder Tischtennisplatten, war das Freischwimmbad mit seinem Sprungbecken ein beliebter Aufenthaltsort. Auch das Wetter spielte seit unserer Ankunft mit. Im Laufe unseres Aufenthaltes regnete es nicht ein einziges Mal und es wurde von Tag zu Tag wärmer.
Am Dienstag ging es nach dem Frühstück in 2 Gruppen zum Mini Survival. Dabei wurden alle im Park befindlichen 6 „Wackelbrücken“ bezwungen, wobei der ein oder andere auch eine nähere Bekanntschaft mit dem Wasser machte. Über einen weiteren schwierigen Parcours bzw. mit Hilfe eines selbst gebauten Floßes, ging es dann auf eine kleine Insel. Dort sollte eigentlich noch eine Kletterwand bezwungen werden. Diese Station ließen wir aber aus Zeitmangel aus.
Am Abend kam es dann zu den Länderspielen Holland - Deutschland. Hier hatten wir je ein D- und C-Junioren Spiel gegen den örtlichen Verein organisiert. Beide Spiele konnten wir klar gewinnen. Beim anschließenden Grillen, haute sich so mancher gehörig den Magen voll.
Mittwochs hatten wir eine Fahrradtour auf dem Programm. Für viele war das Fahren im Flachland eine neue Erfahrung, die sehr viel Spaß machte. Unseren ersten Halt machten wir in einem kleinen Park, in welchem ein „Baumkronenpfad“ begangen werden konnte. Dabei ging es über einen unterirdischen Zugang, quasi von der Wurzel, über verschiedene Brücken, bis hoch in die Baumgipfel und natürlich wieder zurück.
Die zweite Station war an einem, mitten im Wald gelegenen und in eine Kuppel gegrabenen, Baggersee. Der Sand aus diesem See wurde zum Bau einer nahe gelegenen Straße ausgehoben. Das Wasser dort war allerdings noch etwas kalt.
Am Abend starteten wir dann Teil 1 unseres Fußballturniers auf einem kleinen Bolzplatz mit rundum Bande mit insgesamt 8 Mannschaften mit je 3 Spielern. Später wurde in dem Park noch eine kleine Disko angeboten.
An unserem letzten ganzen Tag, hatten wir noch einen Ausflug in einen kleinen Freizeitpark eingeplant. Da der Park nicht allzu weit entfernt war, wollten wir diesen zu Fuß erreichen. Leider spiegelte die zuvor gemachte Routenplanung hier nicht die Realität wieder. Da wir den Rückweg aber ohnehin mit den Fahrzeugen geplant hatten und deshalb einer der Betreuer an unserer Unterkunft zurückgeblieben war, holten wir uns mit dessen Hilfe die restlichen Fahrzeuge und fuhren den Rest dann gemeinsam zum Park.
Am Nachmittag, quasi als Vorbereitung für das am Abend statt findende letzte Vorbereitungsspiel der National-Mannschaft vor der WM „Deutschland – Bosnien/Herzegowina“, spielten wir noch unser Fußballturnier zu Ende.
Am Freitagmorgen war dann frühes Aufstehen angesagt. Um 7:00 Uhr ging es raus aus den Betten. Nach dem Frühstück mussten wir noch die Zimmer und die Unterkunft grob reinigen und aufräumen.
Um 9:00 Uhr fuhren wir dann los. Die Rückfahrt verlief erwartungsgemäß ziemlich ruhig, da der ein oder andere unter leichtem Schlafmangel litt. Gegen 15:00 Uhr kamen wir dann wohlbehalten wieder in Heiligkreuzsteinach an.
Dank den Trainern Tom, Reiner und Marcus, der Gesamtjugendleiterin Laura und Ihrer wie immer tollen Organisation, und unserem Koch Michiel Luttje, dem fliegenden Holländer, der es immer wieder Verstand ein tolles Essen anzubieten, wird dieser Ausflug vermutlich allen in positiver Erinnerung bleiben.
Ein besonderes Lob gilt auch den Kindern und Jugendlichen für ihr harmonisches Verhalten untereinander, die es somit, der verhältnismäßig geringen Anzahl von Betreuern, leicht gemacht haben.