Tischtennis: Wichtiger Erfolg der 1. Mannschaft im Kellerduell gegen Mauer
Ein Blick auf die Tabelle zeigte die Konstellation, aber auch die Brisanz dieser Partie des Tabellenvorletzten (VfL) und des Letzten (TV Mauer). Ein Sieg war Pflicht für die „Kreizstonischer“ und das trotz zweifacher Ersatzgestellung mit Christian Fath und Gunther Beinhardt, die zum wiederholten Male für die Langzeitverletzten Henry Heß und Michael Quick einsprangen. Umso wichtiger, zum Glück für die Steinachtaler, haben die Gäste auch personelle Probleme und kamen sogar mit drei Mann Ersatz. Wichtig war der überraschende und perfekte Doppelstart für die Gastgeber, da nach der 1:0 Führung von Thomas Mann/Johannes Fink gegen Schwind/Klaiber das aufgerückte Doppel 2 mit Joachim Hörr/Wolfgang Blümle gleicht nachlegte. Sie gewannen gegen die favorisierten Zimmermann/Trunk nach einer starken Leistung verdient in vier Sätzen. Der glatte Erfolg von Fath/Beinhardt gegen Tkocz/Dr. Hürster war eingeplant und damit nahm man den Gästen gleich den Wind aus den Segeln. Mann gewann gegen Trunk in vier Sätzen, während Fink schon längere Zeit mit sich und dem fehlenden Spielglück haderte, um wieder die Selbstverständlichkeit in seinem Spiel zu finden. Sein Einzel ging mit 8:11 im Entscheidungssatz an Zimmermann. Hörr hatte dann gegen Klaiber nur im ersten Satz Probleme und Blümle holte sich einen hauchdünnen, aber eminent wichtigen Sieg fürs Selbstvertrauen gegen Schwind. Die beiden Einzel im hinteren Paarkreuz waren dann eine klare Sache für Fath und Beinhardt, denn hier war dann doch schon ein deutlicher Qualitätsunterschied gegenüber den Gegnern Tkocz und Dr. Hürster zu sehen, so dass nach knapp zwei Stunden Spielzeit ein deutlicher 9:1 Erfolg auf der Anzeigetafel stand.
VfL 2 in Liga und Pokalachtelfinale chancenlos
Es war schon fast tragisch, denn ausgerechnet im Verfolgerduell mit der SG Heidelberg-Neuenheim 3 fehlten Teamkapitän Christian Fath mit Sven Zimmermann, Thomas Jörder und Rüdiger Krüger drei Stammkräfte, die durch David Hanke, Alfred Stangl und Sven Höfler ersetzt wurden. Damit hieß das Ziel nur Schadensbegrenzung, aber auch das gelang nicht, wobei man wirklich keinem Akteur einen Vorwurf machen konnte. Am Ende gingen die Gäste mit einem 9:0 Kantersieg aus der Steinachtalhalle.
Zwei Tage zuvor stand die Zweite im Pokal ohne ihren erkrankten Spitzenspieler Sven Zimmermann bei der Zweitvertretung des SV Waldhilsbach auf verlorenen Posten. In den drei Einzeln und dem Doppel gelangen Christian Fath, Thomas Jörder und Gunther Beinhardt jeweils nur ein Satzgewinn, mehr war an diesem Abend nicht drin.
Niederlage und Sieg für die Steinachtaler U19
Auch im dritten Heimspiel mussten die Steinachtaler eine Niederlage hinnehmen und warten damit noch immer auf den ersten Punktgewinn an heimischen Tischen. Beim 3:7 gegen die Spielgemeinschaft St.Leon-Rot/Altlussheim II konnten Jakub Dvorak, Steven Rinnhofer und Diego Salafia bis zum 2:2 mithalten, danach folgte ein vorentscheidender Bruch im Spiel der Gastgeber. Zuvor hatten Dvorak/Rinnhofer gegen Wolf/Laier mit 3:1 und Dvorak gegen Göbel in drei Sätzen gewonnen. Beim Zwischenstand von 2:5 gelang auch Rinnhofer noch ein klares 3:0 gegen Göbel, danach beendeten Dvorak und Reinhard mit ihren Einzelniederlagen gegen Laier und Wolf die Partie.
Keine 48 Stunden später, im vierten Heimspiel gegen die DJK Dossenheim II gelang es Jakub Dvorak, Steven Rinnhofer und Jonas Reinhard endlich den „Heimfluch“ zu brechen. Dabei gelang der Kombination Dvorak/Rinnhofer der Auftakt mit einem 3:0 gegen Baumann/Ludwig und Dvorak legte gleich den nächsten „Treffer“ nach. Gegen Ludwig gab er beim 3:0 auch keinen Satz ab. Danach kamen die Gäste zum Ausgleich, ehe Rinnhofer, Dvorak und Reinhard gegen Agarwal (3:2), Baumann (3:0) und nochmals Agarwal (3:0) auf 5:2 erhöhten. Dossenheim gab sich aber nicht geschlagen und verkürzte auf 4:5, doch der an diesem Vormittag überragende Dvorak machte mit seinem „Quattrick“ gegen Agarwal (3:2) zum 6:4 Erfolg den Sack zu.
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Do, 23. Juli 2026








