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Tischtennis: VfL-Cracks im Dreierpack gegen Drittvertretungen

Die „Top Five“ der Liga sind noch eine Nummer zu groß

Wie schon gegen den Leader der Liga, die SG-TSG Ziegelhausen, machte der VfL gegen den Tabellendritten aus Walldorf, trotz aller Widrigkeiten, eine starke Partie. Schon im Vorfeld der Begegnung waren die Chancen auf ein gutes Resultat gegen einen Gegner, der noch mit Platz 2 liebäugelt, nicht gerade groß. Die Hausherren mussten Christian Fath ersetzen und zu allem Übel verletzte sich auch noch Wolfgang Blümle kurz vor Spielbeginn und war nur eingeschränkt einsatzfähig. Doch Thomas Mann, Johannes Fink, Joachim Hörr, Henry Heß und der Jugendspieler, Jakub Dvorak, zeigten großen Kampfgeist und aufsteigende Form. Dabei ragten Hörr, der in der „Mitte“ beide Einzel gegen Rubel und Büsch gewann und Fink, der den jungen Knaub bezwang und ganz knapp an Meixner scheiterte, aus einem homogenen Team heraus. In den Eingangsdoppeln konnten nur Mann/Fink mit einem Dreisatzerfolg gegen Büsch/Laska punkten, bei Hörr/Blümle wäre ohne Handicap beim 1:3 gegen Meixner/Knaub sicherlich mehr drin gewesen. Heß/Dvorak waren gegen  Rubel/Jünger erwartungsgemäß chancenlos. Mann blieb an diesem Abend in seinen beiden Einzeln glücklos, Blümle gab nach zwei Sätzen gegen Büsch auf und trat gegen Rubel schon gar nicht mehr an. Heß kämpfte sich gegen Laska in den Entscheidungssatz, den er dann aber mit 5:11 verlor und U19-Akteur Dvorak war bei seinem ersten Auftritt in der Ersten eine gewisse Nervosität nicht zu verdenken. So stand nach 150 Minuten eine 4:9 Niederlage auf der Anzeigetafel, für die gute Moral der „Kreizstonischer“ spricht aber das Satzverhältnis von 20:28.   

 

Zweite zittert sich zum Auswärtserfolg beim TV Brühl

In „voller Kapelle“, also auch mit Kapitän Christian Fath, der auf einen Einsatz in der Ersten verzichtete,  fuhr die VfL-Reserve zum Rückrundenauftakt zum Tabellenvorletzten nach Brühl. Nach dem deutlichen 9:1 Hinspielerfolg wurde auch dieses Mal ein ebenso klarer Auswärtssieg angepeilt. Am Ende stand aber ein äußerst „wackeliges“ 9:7 zu Buche, dass lange auf Messers Schneide stand. Dabei lief es zu Beginn in den Doppeln wie am Schnürchen und nach drei klaren Dreisatzerfolgen für Gunther Beinhardt/Thomas Jörder, Sven Zimmermann/Christian Fath und Jürgen Geierhaas/Rüdiger Krüger sah es dann wieder nach einem Debakel für die Hausherren aus. Doch die abstiegsbedrohten Brühler zeigten große Moral und Fath musste gegen Szoma in fünf Sätzen den „Anschlusstreffer“ zulassen. Zimmermann stellte mit einem 3:0 gegen Pristl den alten Abstand wieder her. Dann war erstmal Schicht im Schacht, denn Jörder, Beinhardt und Krüger mussten ihren Gegnern gratulieren. Der an diesem Abend ungeschlagene Geierhaas sorgte zum Ausklang des ersten Durchganges mit einem 3:2 für die knappe 5:4 Führung, doch postwendend glichen die Gastgeber aus. Nochmals ging der VfL durch Fath in Führung, doch nach den Niederlagen von Beinhardt und Jörder sahen sich die Hausherren zum ersten Mal in Front. Geierhaas mit einem 3:2 gegen Krämer und ein nervenstarker Krüger nach 0:2 Satzrückstand gegen Merklinger drehten das Ergebnis vor dem Schlussdoppel auf 7:8. Dort gerieten Zimmermann/Fath schnell mit 0:2 in Rückstand, doch eine Standpauke von Beinhardt hauchte dem Duo wieder Leben ein. Ab diesem Zeitpunkt ergriff Fath die Initiative, agierte offensiver als sein Doppelpartner und markierte viele wichtige Punkte bis zum 11:8 im Entscheidungssatz.

 

Dritte entgeht nur knapp dem "White Wash"

Tabellarisch gesehen sollte es eigentlich eine enge Partie werden, obwohl es im Hinspiel auch einen klaren 8:2 Erfolg der Steinachtaler gegeben hatte. Doch die dritte Vertretung aus Wiesenbach/Bammental drehte dieses Mal den Spieß um und verpasste dem VfL eine 9:1 Packung. „Es waren einige knappe Fünfsatzniederlagen dabei, bei denen auch ein wenig das Quäntchen Glück und vielleicht auch die letzte Konzentration in den entscheidenden Situationen gefehlt hat“, so Sebastian Schmidt am Morgen nach der Begegnung. Vier Spiele gingen im Entscheidungssatz an die Gastgeber, den „Ehrentreffer“ markierte Jochen Speicher dann auch im fünften Satz mit 11:9 gegen Semenchuk. Jonas Berlinghof, Sebastian Schmidt und Jugendspieler Jonas Reinhard blieben an diesem Abend leider ohne Erfolgserlebnis. 

 

Nächste Termine beim VfL:

Donnerstag, 05.03.26 20.30 Uhr VfL II – DJK 1927 Dossenheim IV                                                                  Samstag, 07.03.26 11.00 Uhr SG Steinachtal U19 – SG-Unterer-Neckar III                         

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mo, 02. März 2026

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