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Tischtennis: Kein Erfolgserlebnis für VfL-Teams

Das Kämpferherz des VfL wird nicht ausreichend belohnt

Das 3:9 Endergebnis spricht eigentlich eine eindeutige Sprache, aber schaut man sich die Ergebnisse und das Satzverhältnis (20:29) gegen den neuen Tabellenzweiten aus Hockenheim-Reilingen an, so war es doch eine engere Kiste. Am Ende gingen die engen Spiele alle an die Gäste, das Engagement von Thomas Mann, Johannes Fink, Joachim Hörr, Wolfgang Blümle, Henry Heß und Christian Fath zahlte sich nur im vorderen Paarkreuz aus. Den frühen Rückstand durch die unglückliche 11:13 Niederlage im Entscheidungssatz von Mann/Fink gegen Hamleh/Sowa korrigierten Hörr/Blümle mit einem souveränen 3:0 über Weißbrodt/Eustachi. Für Heß/Fath gab es gegen Vogelbacher/Roth nichts zu holen, dafür trumpften danach Mann und Fink in ihren Einzeln gegen Sowa und Hamleh auf. Der Negativlauf der Hausherren begann mit der nicht unbedingt verdienten 2:3 Niederlage von Hörr gegen Eustachi, auch Blümle, Heß und Fath waren nicht ganz chancenlos in ihren beherzten Auftritten. Auch im zweiten Durchgang hielten Mann (11:13 im fünften Satz gegen Hamleh) und Fink (1:3 gegen Sowa) durchaus mit. Die Niederlage von Hörr gegen Weißbrodt beendete dann die Partie. 


Außer Spesen nichts gewesen“ für die Dritte in Plankstadt

Mit einer starken Aufstellung empfingen die Gastgeber aus Plankstadt ihren Tabellennachbarn aus dem Steinachtal und setzten damit schon ein Zeichen vor dem ersten Ballwechsel. Schon im Doppel waren Sebastian Schmidt/Lorenz Pfahl zwar dran, blieben aber dennoch ohne Satzgewinn gegen Milovanovic/Wiegand. Jonas Berlinghof/Nico Jannack verloren denkbar knapp mit 9:11 im Entscheidungssatz gegen Räpple/Baro. Schmidt blieb auch in seinen Einzeln ohne Satzgewinn, während Berlinghof gegen Räpple in fünf Sätzen verlor, gegen Milovanovic (3:1) aber den Ehrenpunkt holte. Im hinteren Paarkreuz bissen sich Pfahl und Jannack an den Routiniers Wiegand und Baro teils denkbar knapp die Zähne aus, sammelten aber wertvolle Erfahrungen. 

 

Zwei Titel für TT-Cracks bei der Wahl zur Sportler des Jahres

Ein erfolgreiches Abschneiden konnten die Tischtennis-Cracks bei der Sportlerwahl des Jahres 2025 beim VfL verzeichnen, denn Michael Quick holte sich den Titel bei den Sportlern Ü45 und die 2. Jugend der SG Steinachtal bei den Mannschaften. Michael 

Quick ist mit seinen fast 74 Jahren nicht nur der Dauerbrenner, sondern auch immer noch ein Leistungsträger der ersten Mannschaft im Spiel mit dem kleinen Plastikball. In der Saison 2024/25 feierte er mit seinem Team den Wiederaufstieg in die Kreisliga Heidelberg und spielte dort im mittleren Paarkreuz. Mit seinem sicheren Abwehrspiel und seiner „stoischen Ruhe“ verlangt er seinen Gegnern alles ab. Seine Schnittbälle mit der Rückhand und seine unangenehmen „langen Noppen“ auf der Vorhandseite sind gefürchtet und lässt so manchen Jungspund verzweifeln. Seit der Vorrunde 2025/26 zwickt es ihm im Rücken und er musste pausieren, doch die nächste Runde hat er wieder fest im Visier. 

Ungefährdet und ungeschlagen holten sich David Hanke, Jonas Frank, Steven Rinnhofer, Jonas Reinhard und ab der Rückrunde 2024/25 auch noch Diego Salafia den Titel in der Kreisklasse U19. Schon am vorletzten Spieltag wurde die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht und im letzten Spiel wurde der Zweitplatzierte TTF 68 Wiesloch klar besiegt. Mit 14 Siegen und nur 2 Remis war die Saison ein souveräner Durchmarsch der Jungs von Henry Heß. 


Nächste Termine beim VfL:

Freitag, 17.04.26 20.00 Uhr TTG EK Oftersheim III – VfL II 

Freitag, 17.04.26 20.30 Uhr VfL – TSG 78 Heidelberg 

Montag, 20.04.26 20.30 Uhr TTC Wiesloch-Baiertal III – VfL 

 

 


 


 

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Sa, 11. April 2026

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